Heutige Beiträge (AUS)
| Unbeantwortete Beiträge (AN)
| Forum: Die Wie-Gehts |
|---|
| Thema: Audio-CD aus MP3-Dateien erstellen |
|---|
| Audio-CD aus MP3-Dateien erstellen [Beitrag #54] |
Wed, 10 February 2010 22:12 |
 |
erik Beiträge: 32 Registriert: June 2009 |
Mitglied |
|
|
Hallo zusammen,
da ich es gerade selbst ergoogeln musste, hier kurz, wie das geht. Ich beschreibe das für K3B. Das sollte aber auch bei allen anderen Brennprogrammen, die Audio-CDs können, ähnlich funktionieren.
1. Nach dem Programmstart wählen wir "Neue Audio-CD"
2. Wir wechseln in das Verzeichnis, in dem die MP3s liegen.
3. Wir ziehen die MP3s in das Feld, in dem die zu brennenden Titel stehen. Dabei achten wir darauf, dass der Balken am unteren Rand die 80-Minuten-Grenze nicht überschreitet. Er wird dann rot.
4. Brennen anklicken. Brenndialog ausfüllen und los geht's.
Wozu braucht man das? Naja, wenn man z. B. wie meine Frau in Gegenden fliegt, in denen es noch keine MP3-Player in jedem Haushalt gibt und man dorthin seine Musik mitnehmen will. Das Dumme ist nur, dass aus einer CD dann 12 oder mehr werden. 
Liebe Grüße
Erik
Erik Roderwald
|
|
| | Thema: Relationale Datenbanken normalisieren |
|---|
| Relationale Datenbanken normalisieren [Beitrag #48] |
Thu, 05 November 2009 13:52 |
 |
erik Beiträge: 32 Registriert: June 2009 |
Mitglied |
|
|
Einleitung
Die Normalisierung einer Datenbank hat folgende Ziele:
- Vermeidung der Redundanzen
- Vermeidung von Fehleingaben
- Standardisierung bestimmter Eigenschaften eines Datensatzes
Um das zu erreichen werden beim Prozess der Normalisierung die Daten eines Datensatzes auf verschiedene Tabellen verteilt, die mit Hilfe von Beziehungen zwischen diesen Tabellen zusammengehalten werden. Desweiteren werden den Datenfeldern Datentypen zugewiesen, so dass z. B. Felder nur ganze Zahlen aufnehmen können.
Definitionen
Relation, Tupel und Attribut
Als Relation wird eine Tabelle in einer Datenbank bezeichnet. Der Einfachheit halber sprechen wir im Weiteren meistens von Tabellen.
Ein Tupel bezeichnet die zusammengehörenden Daten einer Zeile einer Tabelle. Der Begriff ist ein Synonym für Datensatz.
Ein Attribut eines Datensatzes ist der Inhalt eines einzelnen Feldes dieses Datensatzes.
Redundanz, Dublette und Duplikat
Eine Redundanz ist eine auf Grund der Datenstruktur notwendige Wiederholung einer Information oder eines ganzen Datensatzes. Was das konkret heißt, werden wir gleich sehen.
Eine Dublette ist eine versehentliche Wiederholung eines Datensatzes auf Grund von Fehleingabe. Beispielsweise wurde ein Kunde in der Datenbank versehentlich zweimal aufgenommen.
Ein Duplikat ist eine zufällige Wiederholung eines Feldinhaltes. Beispielsweise taucht in einer Kundendatenbank zweimal der Name "Müller" auf, der aber zwei verschiedene Personen bezeichnet.
Entity Relationship Model - ERM
Am Ende des Normalisierungsprozesses steht ein Datenbankmodell, in dem die Tabellen mit allen Feldern, deren Datentypen und die Beziehungen zwischen den Tabellen aufgezeigt werden. Das beste mir bekannte Programm zum Erstellen solcher Modelle ist die MySQL Workbench (ehemals DB Designer).
Die unnormalisierte Relation
Der erste Schritt zur Entwicklung eines ERM ist die Sammlung der benötigten Daten. Dabei sollten wir noch nicht an die zukünftige Datenstruktur denken, sondern sämtliche Daten, die wir für unser Projekt benötigen, sammeln. Dabei kommt eine Tabelle heraus, die so aussehen könnte:
Name | Adresse | Fächer | Fachbereiche
--------------------------------------------------------------------------
Hans Müller | Ost-West-Str 1 | Deutsch, Englisch | Sprachen
| 20099 Hamburg | |
--------------------------------------------------------------------------
Peter Hansen | Schulterblatt 1 | Mathe, Französisch | Naturwissenschaften,
| 20359 Hamburg | | Sprachen
Die erste Normalform
Definition: Die erste Normalform ist dann erreicht, wenn alle Feldinhalte atomar sind. Ein Feldinhalt ist dann atomar, wenn nur er nur eine Information enthält. Desweiteren erhält ein jeder Datensatz ein eindeutiges Feld, über den er identifizierbar ist. Dieses Feld nennen wir Primärschlüssel (primary key).
Die obige Tabelle verstößt gegen diese Forderung. In allen Feldern befinden sich mehr als eine Information. Der Name lässt sich in Vorname und Nachname zerlegen, die Adresse in Straße, Postleitzahl und Ort usw. Es entsteht folgende Tabelle:
PK | Name | Vorname | Strasse | PLZ | Ort | Fach | Fachbereich
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
10 | Müller | Hans | Ost-West-Str 1 | 20099 | Hamburg | Deutsch | Sprachen
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
11 | Müller | Hans | Ost-West-Str 1 | 20099 | Hamburg | Englisch | Sprachen
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
12 | Hansen | Peter | Schulterblatt 1 | 20359 | Hamburg | Französisch | Sprachen
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
13 | Hansen | Peter | Schulterblatt 1 | 20359 | Hamburg | Mathe | Naturwissenschaften
Nanu? Wir wollten doch Redundanzen vermeiden. Bei dieser Datenstruktur entstehen aber erst Redundanzen. Wir müssen für jedes Fach, das ein Lehrer gibt, den kompletten Adressdatensatz mit speichern. Aber wir sind ja noch nicht fertig. Die nächsten Schritt dienen dazu, die Redundanzen wieder zu eliminieren.
Die zweite Normalform
Definition: Die zweite Normalform ist dann erreicht, wenn alle Attribute eines Datensatzes funktional vom Schlüsselfeld abhängen.
Warum verstößt die obige Tabelle gegen diese Forderung? Fangen wir hinten an. Deutsch ist auch dann eine Sprache, wenn sie nicht von Herrn Müller gegeben wird. Der Fachbereich ist also vom Attribut Fach und nicht vom Attribut PK abhängig. Und auch das Fach Deutsch ist nicht direkt abhängig vom Primärschlüssel. Wir könnten die beiden Fächer Deutsch und Englisch tauschen, so dass Englisch im Datensatz 10 und Deutsch im Datensatz 11 steht. Die Datenbank funktioniert also auch dann, wenn ich die Informationen an einen anderen Primärschlüssel binde. Also ist die Information nicht funktional vom Primärschlüssel abhängig.
Die Lösung des Problems liegt in einer zweiten Tabelle. Wir verteilen die Daten auf zwei Tabellen, indem wir die nicht funktional vom Schlüssel abhängenden Daten in eine neue Tabelle schreiben und diese mit Hilfe der Schlüsselfelder mit der Lehrertabelle verknüpfen. Danach ist die Information aus der Lehrertabelle verschwunden. Es entstehen zwei Tabellen:
Lehrerdaten
PK_Lehrer | Name | Vorname | Strasse | PLZ | Ort
-------------------------------------------------------------------------
10 | Müller | Hans | Ost-West-Str 1 | 20099 | Hamburg
-------------------------------------------------------------------------
12 | Hansen | Peter | Schulterblatt 1 | 20359 | Hamburg
Fächer
PK_Fach | Fach | Fachbereich | FK_Lehrer
----------------------------------------------------------
101 | Deutsch | Sprachen | 10
----------------------------------------------------------
102 | Englisch | Sprachen | 10
----------------------------------------------------------
103 | Französisch | Sprachen | 12
----------------------------------------------------------
104 | Mathe | Naturwissenschaften | 12
Das sieht schon besser aus. Wie wir sehen, wurden aus den Datensätzen der Lehrer die Detailinformationen, welches Fach in welchem Fachbereich sie geben, entfernt. In der neuen Tabelle, in denen wir die Fächer führen, finden wir eine weitere Schlüsselspalte, einen Fremdschlüssel (foreign key). In dieser Spalte vermerken wir, welcher Lehrer dieses Fach gibt, indem wir den Wert des Primärschlüssels des Lehrerdatensatzes eintragen. Möchte ich nun wissen, wer das Fach Deutsch gibt, muss ich in der Spalte FK_Lehrer nachschauen, dort den Schlüssel auslesen und in der Spalte PK_Lehrer der Lehrertabelle den entsprechenden Wert suchen. Dann habe ich den richtigen Datensatz und kann sagen, dass Herr Müller Deutsch gibt. Und umgekehrt, wenn ich wissen will, welche Fächer Herr Hansen gibt, schaue ich nach, in welchen Datensätzen der Tabelle Fächer im Schlüsselfeld FK_Lehrer die 12 steht.
Die dritte Normalform
Definition: Die dritte Normalform ist dann erreicht, wenn kein Attribut transitiv vom Schlüsselfeld abhängt.
Schauen wir uns noch einmal die Tabelle der Fächer an. Auf den ersten Blick erkennen wir, dass es auch hier noch Redundanzen gibt. Es wird der Fachbereich "Sprachen" dreimal wiederholt. Unsere Datenstruktur erlaubt es uns nicht, diesen Begriff nur einmal zu speichern. Allerdings hängt die Information funktional vom PK ab. Ebenso wie Herr Müller immer in Hamburg wohnt (zumindest so lange er nicht umzieht), ist Deutsch immer eine Sprache. Der Datensatz 101 funktioniert also nur mit dieser Information. Aber diese Information ist nicht direkt vom Schlüssel abhängig, sondern transitiv. Die Information hängt direkt von dem Nichtschlüsselfeld Fach ab. Stellen wir eine solche transitive Abhängigkeit fest, dann wandeln wir das Feld in der ursprünglichen Tabelle in ein Fremdschlüsselfeld um und speichern die tatsächliche Information wieder in einer neuen Tabelle. Es entstehen folgende Tabellen:
Fächer
PK_Fach | Fach | FK_Fachbereich | FK_Lehrer
----------------------------------------------------------
101 | Deutsch | 201 | 10
----------------------------------------------------------
102 | Englisch | 201 | 10
----------------------------------------------------------
103 | Französisch | 201 | 12
----------------------------------------------------------
104 | Mathe | 202 | 12
Fachbereiche
PK_Fachbereich | Fachbereich
------------------------------------------
201 | Sprachen
------------------------------------------
202 | Naturwissenschaften
Nun sind alle Redundanzen aus unserer Datenstruktur entfernt und wir können uns zwei anderen Problemen zuwenden. Vorab aber noch zwei Bemerkungen:
Es gibt noch eine vierte und eine fünfte Normalform. Da diese aber in der Praxis keine weitere Rolle spielen, werden sie hier nicht besprochen.
Will man die Beziehungen zwischen Tabellen ausdrücken, hat sich eingebürgert, von Eltern, Kindern, Großeltern, Enkeln usw. zu sprechen. Dabei ist die Elterntabelle, die Tabelle, von deren Primärschlüssel Datensätze der Kindtabelle abhängen. Die Eltern der Fächer wären also die Lehrer und die Fachbereiche.
Die Beziehungstypen
Die 1:1-Beziehung
Definition: Ein Datensatz der Elterntabelle bezieht sich auf genau einen Datensatz der Kindtabelle.
Dieser Beziehungstype kommt in der Praxis recht selten vor, da wir uns immer die Frage stellen sollten, warum wir denn die Daten dann nicht gleich in dieselbe Tabelle schreiben. Der einzig vernünftige Grund, Datensätze so auf verschiedene Tabellen zu verteilen, ist die Geschwindigkeitserhöhung des Datenzugriffs. Will ich Daten in einer Tabelle suchen, muss diese in den Speicher geladen werden. Je länger die Datensätze sind, desto größer wird die Datentabelle, desto mehr Speicher benötige ich, desto langsamer wird das Ganze. Habe ich also in meinen Datensätzen Informationen, die nur sehr selten benötigt werden und die sehr groß sind, dann sollte ich sie in eine andere Tabelle schreiben. Ein Beispiel wäre bei einer Personaldatenbank das Dossier über einen Angestellten, in dem z. B. eingescannte Kopien der Zeugnisse gespeichert werden. Das wird selten gebraucht und ist sehr groß.
Die 1:n-Beziehung
Definition: Ein Datensatz der Elterntabelle bezieht sich auf beliebig viele Datensätze der Kindtabelle.
Das ist der häufigste Typ einer Beziehung zwischen zwei Tabellen. Wir haben ihn weiter oben schon kennengelernt. Ein Lehrer gibt viele Fächer. Aber ein Fach gehört zu genau einem Lehrer. Oder ein Fachbereich umfasst viele Fächer. Ein Fach gehört aber zu genau einem Fachbereich.
Die m:n-Beziehung
Definition: Beliebig viele Datensätze einer Tabelle beziehen sich auf beliebig viele Datensätze einer anderen Tabelle.
Im Beispiel oben gibt es ein Problem. Eine solche Datenbankstruktur würde nur für sehr kleine Schulen funktionieren, die tatsächlich nur einen Lehrer pro Fach haben. Was machen wir aber, wenn ein Lehrer viele Fächer gibt, aber auch ein Fach von vielen Lehrern gegeben wird? Wie lösen wir das Problem und kommen doch zu einer normalisierten Datenbank?
Wir benötigen eine weitere Tabelle. Bisher haben wir in der Tabelle "Fächer" den zum Fach gehörenden Lehrer vermerkt. Das ist nicht mehr möglich, da ich in diesem Feld nur einen Fremdschlüssel speichern und auch keine weiteren Fremdschlüsselfelder für weitere Lehrer einfügen darf. Würden wir das tun, dann würden wir gegen die erste Normalform verstoßen. Auf der anderen Seite haben wir schon gesehen, dass die Information auch nicht im Datensatz des Lehrers selbst gespeichert werden kann, da es sonst zu Redundanzen kommt. Wir müssen die Information also an einem anderen Ort einfügen. Dazu erstellen wir eine Tabelle, die einem Fach einen Lehrer zuweist. Das sieht folgendermaßen aus:
Lehrerdaten
PK_Lehrer | Name | Vorname | Strasse | PLZ | Ort
-------------------------------------------------------------------------
10 | Müller | Hans | Ost-West-Str 1 | 20099 | Hamburg
-------------------------------------------------------------------------
12 | Hansen | Peter | Schulterblatt 1 | 20359 | Hamburg
-------------------------------------------------------------------------
13 | Schulz | Walter | Steediekt 1 | 21129 | Hamburg
Fächer
PK_Fach | Fach | FK_Fachbereich
----------------------------------------------
101 | Deutsch | 201
----------------------------------------------
102 | Englisch | 201
----------------------------------------------
103 | Französisch | 201
----------------------------------------------
104 | Mathe | 202
Fach_zu_Lehrer
FK_Fach | FK_Lehrer
----------------------
101 | 10
----------------------
102 | 10
----------------------
103 | 12
-----------------------
104 | 12
-----------------------
101 | 13
-----------------------
104 | 13
Das Problem ist gelöst. Will ich nun wissen, wer das Fach Deutsch gibt, dann schaue ich zunächst nach, welchen Primärschlüssel dieses Fach hat (101). Im nächsten Schritt suche ich alle Schlüssel in der Spalte FK_Lehrer in der Tabelle Fach_zu_Lehrer, bei denen im Feld FK_Fach 101 steht. Ich erhalte die Schlüssel 10 und 13. Im letzten Schritt suche ich dann in der Tabelle "Lehrer" die entsprechenden Datensätze.
Die Datentypen
Vorbemerkung
Welche Datentypen verwendet werden können, ist abhängig von der Datenbank und von den Tabellentypen, die verwendet werden. Wir werden hier die Grundtypen kennenlernen, die in jeder Datenbank vorhanden sein sollten.
Text (CHAR oder VARCHAR)
Dieser Datentyp kann alle Zeichen des Zeichensatzes aufnehmen. Er ist zwischen 1 und 255 Zeichen lang. Die Länge des Feldes überschreitet nicht die Länge der zu erwartenden Daten.
In älterer Literatur kann man noch lesen, dass die Länge des Feldes so kurz wie möglich gehalten werden soll, da ein solches Feld immer Speicherplatz für seine maximale Länge reserviert. Das ist heute nicht mehr so. Alle modernen Datenbanksysteme unterstützen variable Feldlängen (VARCHAR), so dass nur die tatsächliche Information Speicher belegt und nicht mehr wie früher der Rest mit NULL-Zeichen beschrieben wird.
Dennoch sollten wir uns Gedanken über die Feldlänge machen. Ist es zu kurz, kommt es bei der Pflege der Daten zu Fehlermeldungen oder schlimmstenfalls zu Datenverlust. Ist es zu lang, kann es zu Fehleingaben führen. Ein Beispiel: In einer Personaldatenbank wird für jeden Angestellten ein drei Zeichen langes Kürzel vergeben. Stelle ich für diese Information ein Feld der Länge 10 zur Verfügung, so kann es passieren, dass bei der Eingabe auch ein vier Zeichen langes Kürzel vergeben wird. Ist das Feld nur drei Zeichen lang, können auch nur drei Zeichen eingegeben werden.
Ganzahlen (INTEGER)
Wesentliches Merkmal dieses Datentyps ist, dass er nur ganze Zahlen aufnehmen kann. Je nach Datenbank gibt es verschieden lange Untertypen dieses Datentyps. Regelmäßig finden wir Datentypen der Länge ein Byte (0-255), zwei Byte (0-65.535) und vier Byte (0-4.294.967.295).
Ebenfalls abhängig von der verwendeten Datenbank ist, ob dieser Datentyp vozeichenbehaftet ist oder nicht bzw. ob ich dies einstellen kann. Wird ein INTEGER vorzeichenbehaftet verwendet, so wird eine Hälfte der möglichen Werte für die negativen Zahlen und eine Hälfte für die positiven Zahlen verwendet. Ein vorzeichenbehafteter INTEGER der Länge zwei Byte kann also Werte von -32.768 bis 32.767 aufnehmen. Die Zahl 0 gehört also zu den positiven Zahlen.
Ein besonderer Fall des Typs INTEGER ist der auto increment (Autowert). Wird ein solches Feld (eins pro Tabelle) eingerichtet, so werden die Werte für jeden Datensatz automatisch so erzeugt, dass kein Wert in der Datentabelle jemals mehrfach vorkommt. Auch beim Löschen eines Datensatzes wird der nunmehr gelöschte Wert kein zweites Mal verwendet. Das eignet sich besonders gut zum Erzeugen von Primärschlüsseln.
Dezimalbrüche
Zur Aufnahme von Dezimalbrüchen stehen in der Regel zwei Typen zur Verfügung: SINGLE und DOUBLE. Das steht für einfache und doppelte Rechengenauigkeit. Wie groß bzw. klein die Zahlen sein dürfen, ist eher von theoretischem Interesse. Interessant ist hier ausschließlich, wie genau die Datenbank rechnet. Beim Typ SINGLE kann es relativ schnell zu Rundungsfehlern durchaus auch vor dem Komma kommen.
In modernen Datenbanken steht meist noch ein dritter Typ zur Verfügung, der Typ DECIMAL. Bei diesem Typ wird in der Regel die Länge und die Rechengenauigkeit durch den Benutzer beim Erstellen der Tabelle festgelegt.
Datum und Uhrzeit
Meist als ein Datentyp gestaltet, über dessen Länge und Format dann bestimmt wird, was genau er aufnehmen, soll, dient dieser Typ zur Aufnahme eines gültigen Datums.
Memo
Dieser Typ, der auch LONGTEXT genannt wird, dient zur Aufnahme von Texten, die länger als 255 Zeichen sind. Die Suche auf diesem Typ ist meist komplizierter und langwieriger als die auf den vorgenannten Typen.
BLOB
BLOB steht für Binary Large Object. In einem solchen Feld lassen sich binäre Daten z. B. Bilder speichern. Vorsicht! Ein solcher Datentyp macht die Datenbank langsam. Er sollte daher mit Bedacht verwendet werden.
Boolsches Feld
Ein solches Feld kann nur WAHR oder FALSCH sein. Es dient zur Aufnahme einfacher logischer Entscheidungen. In einigen Datenbanken ist es nicht vorhanden und muss mit Hilfe anderer Typen simuliert werden.
Weiterführende Links
Wikipedia - Normalisierung (Datenbank)
Tino Hempel - Normalisierung von Datenbanken
little idiot - Sinn und Zweck der Normalisierung
Und nun viel Spaß beim Erstellen Eurer ersten Datenbank.
Erik Roderwald
|
|
| | Forum: Anwendungen |
|---|
| Thema: Rechte-Vergabe bei korganizer |
|---|
| Rechte-Vergabe bei korganizer [Beitrag #27] |
Tue, 30 June 2009 21:24 |
Mike Beiträge: 16 Registriert: June 2009 |
Neues Mitglied |
|
|
Guten Abend,
eine Frage zum Thema Rechte-Vergabe bei Linux:
Ich habe eine ics-Datei, auf die zwei User unter KDE Zugriff haben. Bei dieser Datei habe ich die Rechte wie folgt eingestellt:
[img=http://img171.imageshack.us/img171/7403/korganizer.jpg]
Jetzt ist aber so, dass wenn User X in korganizer einen neuen Termin einträgt, die Rechte verändert werden (Eigentümer: X, Rechte für Nicht-Eigentümer: Nur Lesen) und User Y kann nicht mehr neue Termine eingeben.
Was mache ich falsch?
Bin dankbar für jeden Tipp.
Danke
M.
[Aktualisiert am: Tue, 30 June 2009 21:27] Um Alles aus Nichts zu erzeugen, reicht Eins.
|
|
| | Forum: Forumshilfe |
|---|
| Thema: Erste Schritte |
|---|
| Erste Schritte [Beitrag #4] |
Thu, 04 June 2009 15:17 |
 |
erik Beiträge: 32 Registriert: June 2009 |
Mitglied |
|
|
Registrierung
Um in diesem Forum Mitglied zu werden, müssen Sie sich registrieren. Klicken Sie in der Hauptnavigation auf "Registieren", nach dem Sie die Regeln gelesen haben. Lesen Sie die Nutzungsbedingungen und klicken Sie dann auf "Zustimmen".
Auf dem darauf folgenden Formular müssen Sie die Felder Login (Ihr gewünschter Benutzername), Passwort (2x), Email-Adresse und Name ausfüllen. Unter Name sehen Sie einen sogenannten Captcha. Es wird mit Hilfe von Rauten eine vierstellige Buchstabenfolge angezeigt. Daneben befindet sich ein Feld, in das Sie diese Buchstaben eintragen müssen. So verhindern wir, dass sich Maschinen eintragen. Die sind dazu zu dumm. Alle anderen Felder können Sie später in Ihrem "Profil" in aller Ruhe ausfüllen. Klicken Sie nun auf "Registrieren".
Die gemachten Angaben werden in unserer Datenbank gespeichert und nach sieben Tagen wieder gelöscht, sofern Sie die Registrierung nicht bestätigen. Sie erhalten innerhalb weniger Sekunden (sofern das Internet nicht gestört ist) eine Bestätigungsmail. Darin befindet sich ein Link, den Sie besuchen müssen. Damit ist Ihre Registrierung bestätigt. Sie haben nun Schreibrechte in allen öffentlichen Foren.
Möchten Sie geschlossenen Foren beitreten, wenden Sie sich bitte per privater Nachricht an mich. Sagen Sie mir, wer Sie sind und welche Foren Sie interessieren. Ich schalte Sie dann frei, sofern Sie zu dem Personenkreis gehören, für den die gewünschten Foren gedacht sind.
Profileinstellungen
Bevor Sie beginnen, nehmen Sie bitte einige Einstellungen in Ihrem Profil vor. Mit dem Profil bestimmen Sie, was über Sie in Forum bekannt wird und wie sich die verschiedenen Funktionen verhalten.
Erforderliche Angaben
Passwort
Geben Sie Ihr Passwort an, wenn Sie Änderungen an Ihrem Profil vornehmen wollen. Vergessen Sie das, so werden die Änderungen wieder zurückgesetzt und Sie werden dazu aufgefordert, es anzugeben.
Email-Adresse
Die Email-Adresse ist erforderlich, damit wir bzw. die Forums-Software Ihnen Benachrichtigungen schicken kann. Sie müssen diese Email-Adresse nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen (s. u.).
Name
In unserem Forum herrscht Echtnamenspflicht. Geben Sie hier mindestens Ihren echten Ruf- und Nachnamen an.
Freiwillige Angaben
Die meisten dieser Angaben sind selbsterklärend. Machen Sie hier nur Angaben, die auch der Öffentlichkeit zugänglich sein sollen.
Avatar
Ein Avatar ist ein kleines Bild, das neben Ihren Beiträgen erscheint. Sie können sich entweder einen Avatar aus den im Forum vorhandenen aussuchen oder ein eigenes Bild hochladen. Das Bild darf maximal 64x64 Pixel (Bildpunkte) groß sein.
Einstellungen
Signatur
Hier können Sie eine Signatur erstellen, die maximal 256 Zeichen lang sein darf. Die Signatur sollte Ihren echten Namen enthalten.
Zeitzone
Stellen Sie hier bitte die Zeitzone ein, in der Sie sich befinden. Das dient dazu, dass automatisch die korrekte Zeit, zu der Sie Beiträge verfasst haben, eingetragen wird.
Administratorenmitteilungen ignorieren
Aktivieren Sie diesen Punkt, so erhalten Sie keine Benachrichtigungen über Änderungen und Neuerungen des Forums mehr. Das ist nicht empfehlenswert.
Unsichtbarmodus
Ist diese Funktion aktiviert, so können andere Teilnehmer nicht sehen, ob Sie im Forum angemeldet sind oder nicht.
Email-Adresse anzeigen
Deaktivieren Sie diesen Punkt, so können nur noch die Administratoren Ihre Email-Adresse sehen.
Standardmäßige Benachrichtigung auswählen
Erstellen Sie ein neues Thema oder antworten Sie auf einen bestehenden Beitrag, dann abonnieren Sie das Thema automatisch und werden über neue Beiträge per Email informiert. Möchten Sie im Standard diese Funktion nicht nutzen, dann können Sie sie hier ausschalten. Nicht empfehlenswert.
Benachrichtigung über private Nachrichten
Sie erhalten automatisch eine Benachrichtigung per Email, wenn Ihnen ein anderer Teilnehmer eine private Nachricht geschickt hat. Es ist nicht empfehlenswert, das abzuschalten.
Benachrichtigungsmetode auswählen
Hier können Sie die Benachrichtigungen zeitweise deaktivieren (Urlaub).
Emailnachrichten erlauben
Andere Teilnehmer können eine Email direkt an die angegebene Adresse schicken. Ist Ihre Email-Adresse unsichtbar, wird sie auch in diesem Fall dem Teilnehmer nicht angezeigt.
Private Nachrichen erlauben
Andere Teilnehmer können Ihnen private Nachrichten unter Verwendung der Forumssoftware schicken. Sie müssen sich anmelden, um diese Nachrichten zu lesen.
Standardmäßig Signatur verwenden
Ist diese Funktion aktiv, wird unter jedem Ihrer Beiträge automatisch die von Ihnen weiter oben eingerichtete Signatur angezeigt.
Signatur anzeigen
Soll die Signatur anderer Teilnehmer angezeigt werden?
Avatare anzeigen
Werden die Avatare anderer Teilnehmer neben ihren Beiträgen angezeigt?
IM Status anzeigen
Wird angezeigt, wieviele Beiträge ein Teilnehmer bereits verfasst hat?
Standard Themenansicht
In der flachen Ansicht werden die Beiträge zu einem Thema chronologisch angezeigt. In der Baumansicht werden die Beiträge so dargestellt, dass erkannt werden kann, welcher Beitrag auf welchen anderen antwortet.
Beiträge verfassen
Neues Thema
Wechseln Sie in das entsprechende Forum, zu dem Ihr Beitrag passt und klicken Sie auf "Neues Thema". Nun können Sie mit dem internen Editor einen Beitrag verfassen.
Antworten ohne Zitat
Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Beitrag zu einem Thema ohne Zitat zu leisten. Einmal befindet sich oberhalb und unterhalb der Liste der bestehenden Beiträge ein Knopf "Antwort". Klicken Sie auf diesen Knopf, antworten Sie auf den ersten Beitrag des Themas.
Unterhalb eines jeden Beitrags befindet sich ebenfalls ein Knopf "Antwort". Klicken Sie auf diesen Knopf, antworten Sie auf diesen Folgebeitrag. Der Unterschied wird nur sichtbar, wenn die Baumansicht eingeschaltet ist.
Antworten mit Zitat
Klicken Sie auf den Knopf "Zitat" unterhalb eines Beitrags, dann wird in Ihre Antwort automatisch der ursprüngliche Beitrag als Zitat eingefügt. Wenn Sie diese Funktion nutzen, löschen Sie bitte alles, worauf Sie sich nicht direkt beziehen.
Ändern eines Beitrags
Normale Benutzer haben die Möglichkeit innerhalb von zehn Minuten ihren Beitrag zu ändern, um z. B. Tippfehler zukorregieren oder Ergänzungen vorzunehmen.
Viel Spaß beim Schreiben!
[Aktualisiert am: Thu, 04 June 2009 15:19] Erik Roderwald
|
|
| | Forum: Forumsregeln |
|---|
| Thema: Forumsregeln |
|---|
| Forumsregeln [Beitrag #1] |
Thu, 04 June 2009 13:06 |
 |
erik Beiträge: 32 Registriert: June 2009 |
Mitglied |
|
|
Vergessen Sie niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!
Manchmal ärgert man sich über einen Beitrag, empfindet ihn als arrogant oder unzulänglich. Das ist normal. Ebenso normal ist, dass man dann schnell eine vielleicht unhöfliche Antwort schreibt. Unerwünscht ist, dass Sie dann die Antwort auch abschicken. Lesen Sie sie noch einmal durch und überlegen Sie, was Sie empfinden würden, wenn Sie so angesprochen werden. Überarbeiten Sie Ihre Antwort und senden Sie sie erst dann, wenn Sie sicher sind, keinen zu beleidigen oder herabzwürdigen.
Schreiben Sie konservativ und lesen Sie liberal!
Auch in Internetforen sollten Sie die Rechtschreibung und die Grammatik beachten. Groß- und Kleinschreibung hilft beim Lesen ungemein. Formulieren Sie gut und genau!
Zu viele Abkürzungen machen Texte unleserlich. Wir haben viel Platz auf dem Server. Schreiben Sie die Wörter nach Möglichkeit aus.
Auf der anderen Seite ärgern Sie sich nicht über Teilnehmer, die diese Regeln nicht beachten. Überlassen Sie es der Moderation, diesen Menschen einen besseren Stil nahezulegen.
Halten Sie sich an die Themen!
Jedes Forum hat sein spezielles Thema. Bitte beachten Sie dies. Wollen Sie den anderen etwas mitteilen, das nicht in eines der Themen passt, so benutzen Sie bitte die Plauderecke.
Nutzen Sie die Möglichkeit der privaten Nachricht!
Private Nachrichten an andere Teilnehmer sollten nicht im öffentlichen Bereich erscheinen.
Keine Cross- und Multipostings!
Als Crossposting werden Beiträge bezeichnet, die in mehreren Foren veröffentlicht werden. Multiposting nennt man Beiträge, die in einem Forum in mehreren Unterforen eingestellt wurden. Beides ist unerwünscht.
Geben Sie Ihrem Beitrag einen aussagekräftigen Titel
Der Titel ist das erste, was ein anderer Teilnehmer sieht. Danach wählen sie aus, was sie lesen möchten. Wollen Sie, dass Ihre Beiträge gelesen werden? Dann nutzen Sie den Titel!
Keine Pseudonyme!
Unterzeichnen Sie bitte Ihre Beiträge mit Ihrem Namen. Damit Sie nicht immer wieder Ihren Namen tippen müssen, nutzen Sie bitte die Signatur (Profil -> Einstellungen).
Beachten Sie geltendes Recht!
Internetforen sind kein rechtsfreier Raum. Auch hier gelten die Gesetze. Insbesondere achten Sie darauf, dass Sie das Urheberrecht und die Persönlichkeitsrechte anderer nicht verletzen.
Achten Sie auf den Datenschutz!
Teile dieses Forums sind für die gesamte Öffentlichkeit zugänglich. Andere nur für unsere registrierten Benutzer und wieder andere nur für bestimmte Benutzergruppen. Achten Sie darauf, welche Daten Sie wo veröffentlichen! Daten Dritter, die dem Datenschutz unterliegen, dürfen in keinem Bereich veröffentlicht werden.
Viel Spaß in unserem Forum!
Erik Roderwald
|
|
|
aktuelle Zeit: Wed Sep 8 14:23:00 CEST 2010
Insgesamt benötigte Zeit, um die Seite zu erzeugen: 0.49597 Sekunden |